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19. Frühlings-Halbmarathon Meran

Während die Kollegen in Hamburg mit dem kalten Wind kämpften, quälte Beate Bauer und Uschi Koesling in Meran eine schwüle Hitze beim Halbmarathon. Beide gingen schon etwas angeschlagen ins Rennen, denn Beate hatte Magenprobleme und Uschi hatte sich kurz vor dem Lauf noch eine Knieverletzung zugezogen. Deshalb war beiden am Start bereits klar, dass es diesmal wohl nur ums Ankommen gehen würde. So war es dann auch, denn beide blieben ganze 15 Minuten unter ihren bisherigen Meraner Bestzeiten. Die drückende Schwüle forderte ihren Tribut. Deswegen gaben diesmal auch sehr viele Teilnehmer auf oder mussten sogar auf der Strecke behandelt werden. Von über 2000 Startern kamen nur 1759 ins Ziel. Auch die beiden Lauftrefflerinnen waren mehrmals kurz davor auszusteigen. Doch sie hielten durch. Uschi legte dabei so viele Laufpausen ein wie noch nie und bei Bea lief es erst nach 10 Kilometern besser. Als Beate Bauer zurück war bei Kilometer 20 um Uschi Koesling abzuholen und ins Ziel zu begleiten, musste sie erst noch bei einem Läufer, der einen Kreislaufschock erlitten hatte, erste Hilfe leisten. (Zum Glück hatte sie gerade einen Kurs gemacht und wusste, was zu tun war) Dann versuchte sie Uschi noch etwas zu motivieren, doch auch das half nicht mehr. Es blieb dabei - die schwächste Halbmarathonzeit, die diese je gelaufen war. Auch Beate, die zwar um einiges schneller war, war ganz und gar nicht zufrieden mit ihrem Ergebnis. Aber was soll's - Hauptsache ins Ziel gekommen und das gesund ... und eine Flasche Wein gab es auch noch für beide, denn es war die 10. Teilnahme in Meran für Uschi Koesling und Beate Bauer durfte die noch nicht abgeholte Prämie für ihren 5. Lauf entgegen nehmen. Immerhin!!

Anschließend folgte eine wunderschöne Wanderwoche im Vinschgau, die auch die mitgereisten "Nichtstarter" Karsten Bauer, Peter Hellmann, Eugen Bühner und Irmi Bühner genossen. So wanderten sie von Töll zum Marlinger Berg, wo sie nach einem Zwischenstopp beim "Senn am Egg" auf dem Hofer-Hof einkehrten. Dann gings am nächsten Tag nach Kaltern am See. Dort wurde der Mendelpass erwandert. Und Donnerstag war ein Besuch auf dem Giggelberg angesagt. Den Abstieg von dort nutzten Beate Bauer und Peter Hellmann zum Training im Bergablaufen. Ganze 28 Minuten brauchten sie für die rund 900 Höhenmeter! Und weil's so gut ging, machten sie am nächsten Tag gleich weiter: Die 1000 Höhenmeter vom Schnatzhof nach Naturns schafften sie in 34 Minuten, nachdem sie den Aufstieg gemeinsam mit Uschi Koesling auch schon in rekordverdächtigen 1:21 hinter sich gebracht hatten. Der Muskelkater danach war dann genauso "rekordverdächtig"

Ergebnisse:

Ges. w Name   Platz AK Zeit
42   Beate Bauer 16 W35 01:38:18
269   Uschi Koesling 16 W55 02:11:42

 

 

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