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Allgäu-Panorama-Marathon

Am Sonntag, 19.08.2012 nahm Jürgen Maurer am Allgäu-Panorama-Marathon teil. Auf den 42,2 km waren insgesamt 1.500 Höhenmeter zu bewältigen. Die Höhenmeter werden aber zum Glück nicht hintereinander gelaufen, sondern verteilen sich zum größten Teil auf der ersten Hälfte der Strecke. So hat man am Riedbergpass, bei Kilometer 19,5 schon weit mehr als die Hälfte der Zielzeit hinter sich. Der Start erfolgte bereits morgens um 8 Uhr, als die Temperaturen noch erträglich waren, aber schon da brannte die Sonne gnadenlos vom Himmel - es sollte der heißeste Tag des Jahres werden! Selbst in der Höhe war es nicht viel kühler.
Gestartet wurde in Sonthofen, und nachdem man den Sonthofener See passiert hatte, ging es gleich bergauf zum Ofterschwanger Horn. Auf der gesamten Strecke gab es mehrere extrem steile Passagen auf denen nur noch Gehen möglich war, was die Läufer immer wieder aus dem Rhythmus brachte und viel Zeit kostete. Die Wege verliefen über Schotterpisten, schmale Steige - teils sogar mit Seilen gesichert - über holprige Wurzelstrecken, manchmal gab es Stufen und auf den Kuhweiden stellte sich auch schon mal eins der Tiere in den Weg. Bereits bei km10 hatte man fast 1000 Höhenmeter hinter sich und war entsprechend geschlaucht. Vom 1665m hohen Weiherkopf bei Kilometer 12 ging es dann eher noch steiler als im Aufstieg auf einer staubtrockenen Schotterpiste bergab, was die Oberschenkel ziemlich stark beanspruchte. Beim Berghaus Schwaben (1500m) ging es auf einem Asphaltweg  mit nur noch mäßigem Gefälle weiter. Eine Wohltat! Dann wird über den Riedberger Sattel bis nach Grasgehren (1447m) gelaufen. Doch auch danach, auf der zweiten Hälfte, auf der es zwar zumeist bergab geht, finden sich noch einige heftige Anstiege, die auch wieder nur gegangen werden können. In Obermaiselstein ist dann endlich Schluss mit dem Bergablaufen. Der Rest der Marathon-Strecke verläuft unten im Tal entlang des Illerdamms. Aber das ist heute auch nicht einfacher, denn man war bei weit über 30°C meist der prallen Mittags-Sonne ausgesetzt. Heiß, staubig und trocken wie in der Wüste! So war Jürgen wirklich froh und glücklich als er endlich im Ziel angekommen war. Dort wurde jeder Finisher vom Veranstalter Axel Reusch persönlich mit Handschlag begrüßt. Mit einer Zeit von 4:38:09 Std. belegte Jürgen Platz 61 der Herren gesamt und Platz 11 in der Altersklasse M35. Das lag noch im ersten Viertel des Gesamtfeldes, womit er sehr zufrieden war, denn an diesem Tag zählte für ihn vor allem, überhaupt unbeschadet ins Ziel gekommen zu sein. Trotz der großen Strapazen war es ein einmaliges Erlebnis und er kann zu Recht stolz drauf sein, diesen Marathon bewältigt zu haben. Seinem Namen wird der Allgäu-Panorama-Marathon im übrigen auch gerecht - es ist wirklich ein wunderbares Bergpanorama das sich den Teilnehmern bietet. Ständig öffnen sich neue grandiose Ausblicke in die Allgäuer Bergwelt.

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