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X-Cross-Run, Magstadt

Hier Andreas Siegmunds kleiner Laufbericht vom X-Cross-Run in Magstadt:

Man sollte im Leben eigentlich mal alles ausprobiert haben, so auch einen Geländelauf mit Hindernissen. 8,6 km mit ein paar Hindernissen plus Überraschung - so stand es in der Ausschreibung. Kann doch eigentlich nicht so schwer sein dachte ich. Morgens um 8:30 Uhr als es noch in Strömen regnete, wollte ich nicht aus dem Haus. Aber gegen Mittag war schönstes Laufwetter. 16 Grad, also nix wie los nach Magstadt. Der emsige Moderator wies ausdrücklich daraufhin, dass alle Hindernisse voll und ganz durchquert werden müssen, sonst erfolgt die Disqualifikation. Gleich nachdem Start ging es durch einen Parcour von Bierfässern - nur nicht stolpern. Danach noch ca. 600 m durch Waldwege und schon kam der befürchtete Wassergraben. Knietief und ca. 8 Grad kalt! Egal - durch, die Schuhe müssen eh sauber werden. Nachdem diese triefend und ca. 2 kg schwer an den Beinen zerrten, ging es nach weiteren 300 m über 2 Baumstammpyramiden. O.K. nur nicht ausrutschen, links und rechts sehe ich aus dem Augenwinkel Stürze. Danach steil den Wald hinunter, nach dem ganzen Regen mehr als rutschig. Nach ca. 500 m wieder den Hang hoch, dazwischen das Hindernis 3 unter einer 30 cm hohen Plane mit Gerippe ca. 10 m kriechend, Zum Glück sind wir ja Vollschlank ;-) Oben angekommen, Bauch einziehen, damit die 2 Duschen außer den Beinen nicht auch den Körper durchnässen. Nun wird es übel, im Zick-Zack kurz über eine Wiese hoch-runter-und wieder hoch. Der Puls ist auch schon ziemlich hoch. Nach 2 Hügeln geht's durch den "Steingarten". Blöcke mit unterschiedlicher Höhe und Abstand. Auch gut gegangen, nun die Strohpyramide, ca. 3 m hoch und auf der anderen Seite wieder runter. Start-Ziel wird passiert und ab auf die große Schleife. Nach 800 m Asphalt geht es rechts rein in den Wald und immer ansteigend. Die Wege weiterhin rutschig und nach dem "künstlichen Wassergraben" nun ein natürlicher, nur knöcheltief, aber dafür saudreckig. Wieder flutschen die Schuhe, als sich nach unendlichen Kurven wieder ein ca. 500 m langer geteerter Weg öffnet. In der Ferne sieht man schon den Anstieg mit der tiefen Plane. Moment, sagte der Sprecher nicht der Wassergraben muss 2 Mal durchlaufen werden? Bis der Gedanke zu Ende ist geht's schon wieder links in den Wald, leicht ansteigend. Ach so kann's eigentlich weitergehen - denkste! Plötzlich tauchen wie aus dem Nichts 3 mal 12 Stufen auf, gefühlte Absatzhöhe 50 cm. O.k. hilft nix, muss man hoch. Oben angekommen, der Puls nahe 200 Schlägen, linker Hand ein überdachtes Palais. Komisch warum ist dort ne kleine Schlange aus Läufern? Sekunden später weiß ich warum, da ist oben eine Leiter drin, 30 cm über dem Boden muss man sich 20 Sprossen entlang hangeln. O.K. wenigstens was für die Armmuskeln. Weiter geht's einen Pfand weiter, jetzt kommt mir das wieder bekannt vor: das ist die kleine Anfangsrunde. Gut die Schuhe haben Wasser nötig, also erneut durch den Graben. Die Zuschauer fordern "Arschbombe" -  nein, den Gefallen tu ich denen nicht. Wieder über die Baumstammpyramiden, den Wald runter, kriechend unter der Plane durch, jetzt sieht das Trikot wenigstens auch aus wie nach einem Crosslauf. Mein Highlight kommt, der Zick-Zack-Kurs. Was ist das? Ich überhole einen farbigen Läufer! Passiert in anderen Rennen nie! Gut, der gehört wohl eher nicht zur Elite, aber immerhin. Hügel, Steingarten und Strohpyramide ein 2. Mal, dann ist es geschafft. Die Zeit: 48:43 min - wollte eigentlich max. 45 min - bringt Gesamtplatz 63. und 12. in der AK 45. Egal, Hauptsache ohne Sturz im Ziel und um eine Erfahrung reicher. Der Garmin zeigt entgegen der vom Veranstalter genannten 8,6 stolze 9,16 km. Nein, ich bin keinen Umweg gelaufen und musste kein Hindernis 2 Mal passieren ;-)

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