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Zermatt-Gornergrat-Marathon

Während die Lauftreffkameraden beim Auenwald aktiv waren, absolvierte Jürgen Maurer seinen 40.  Marathon und hatte sich dafür etwas Besonderes ausgesucht, den Zermatt-Gornergrat-Marathon, den Marathon „am schönsten Berg der Welt“. Der startete um 8.30 Uhr im kleinen Dorf St. Nikolaus, im Vispertal auf 1.100 Meter Höhe im Wallis gelegen. Wetter und Temperaturen waren auch dort optimal, nur ständig bewölkt, so dass der Gipfel des Matternhorns leider in den Wolken verborgen blieb. Insgesamt waren bei diesem Marathon 1944 Höhenmeter zu bewältigen. Es wurde auch ein Halbmarathon angeboten, der später auf die Marathonstrecke traf.
Die erste Hälfte von St. Nikolaus bis nach Zermatt war relativ einfach, es ging meistens moderat bergan, 500 Höhenmeter, oft auf Feldwegen und Straßen. Jürgens Hotelwirtin hatte es morgens zu gut mit ihm gemeint und das viel zu üppige Frühstück lag ihm dann ziemlich im Magen. Doch irgendwann legte es sich und Jürgen kam gut in Schwung. Das wunderbare Bergpanorama mit etlichen Viertausendern lenkte ihn ebenfalls ab.
Ein Phänomen bei Bergläufen sind immer die Teilnehmer, die auf der Ebene und auf Asphalt ein irres Tempo laufen und dann, bei den kleinsten Steigungen und bei schwierigem Untergrund sofort ins Gehen wechseln und damit oft die schmalen Single-Trails blockieren. Durch seine Magenprobleme ging Jürgens Rechnung, vor dem Start des Halbmarathon- Hauptfelds  Zermatt zu erreichen, nicht ganz auf. So landete er in den engen Gassen von Zermatt mittendrin. In der Hauptstraße des autofreien Zermatt herrschte eine super Stimmung und auch unterwegs auf den Almen und Gornergratbahn-Haltestellen waren immer wieder Zuschauer, oft auch mit Musikgruppen. Nach Zermatt erfolgte dann der Hauptanstieg. Wer jetzt die erste Hälfte zu schnell angegangen war, kam dort gehörig ins Schnaufen. Teilweise war es so steil, dass fast alle ins Gehen verfielen, bis sie oben auf Sunnegga waren. Von hier ging es auf schmalen Pfaden mit schönen Ausblicken immer leicht auf und ab. Der Schlussanstieg ist war dann aber sehr heftig, hier war auf den letzten 3 Kilometern ein Viertel der gesamten Höhenmeter zu machen. Vor allem wegen der dünnen Luft auf 2.500 Meter Höhe war das für die „Flachländer“ sehr anstrengend. Ziel war an der Zahnradbahn-Station Riffelberg, in Sichtweise des Gornergrats. Jürgen war ziemlich erleichtert, als er das Ziel erreichte und sogar seine grobe Zeitplanung von 4:30 Std. aufgegangen war. Mit 4:30:55 Std. lief er ins Ziel und wurde damit 50. des Gesamtfelds von knapp 500 Männern und in seiner Altersklasse M40 belegte er Platz 11.

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