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23. Welschlauf

Auch Jürgen Maurer war am Wochenende unterwegs, sein Ziel war der Welschlauf in der Steiermark, wo er den Marathon laufen wollte. Neben dem Marathon gab es auch einen Halbmarathon, einen Viertelmarathon, Nordic Walking sowie Kinder- u. Schülerläufe. Der Halbmarathon-Einstieg lag auf der Strecke mitten in den Weinbergen, im größten Weinort der Steiermark, in Leutschach.
Am Vortag hatte es in der Steiermark noch ordentlich geregnet, aber am Wettkampftag schien die Sonne vom blauen Himmel und man hatte eine tolle Fernsicht. Anstatt der sonst oft üblichen Pasta-Party wurden die Voranmelder am Vorabend mit steirischen Spezialitäten verwöhnt und dazu spielte eine Trachtenkapelle auf.  
Die Laufrichtung beim Welschlauf wechselt jedes Jahr und so ging es diesmal von Ehrenhausen nach Wies.  Mit Shuttlebussen wurden die Teilnehmer des Marathons vom Zielort Wies nach Ehrenhausen gefahren, wo vor dem Start um 10 Uhr noch genügend Zeit für eine kleine Einlaufrunde durch den Ort war. Schon beim Start war Jürgen klar, dass es ein heißer Tag werden würde. Keine Wolke war am Himmel zu sehen und es fand sich kaum Schatten, da nur wenige Kilometer durch Wald führten. Insgesamt waren beim Marathon gut 1.300 Höhenmeter zu bewältigen, d. h. es geht ständig auf und ab. Für das leibliche Wohl gab es 21 Labstationen, die meisten davon (ähnlich wie beim Heilbronner Trollingerlauf) auch mit regionalen Weinen.
Jürgen hatte fast auf der ganzen Strecke eine kilometerweite Sicht, oft bis weit ins Alpenland, auf schneebedeckte Gipfel und auf der anderen Seite bis tief nach Slowenien und Kärnten hinein. Einige Kilometer verlief die Strecke sogar direkt auf der Grenze zu Slowenien und auf slowenischem Gebiet.
Jürgen gab zu Anfang gleich richtig Gas, denn er wollte unbedingt die Halbmarathondistanz unter 2 Std. bewältigen, da der Halbe um 12 Uhr gestartet wurde und er nicht diese 800 Läufer vor sich haben wollte.
Obwohl es immer wärmer wurde, lag er dann zu Beginn des letzten Drittels noch gut in der Zeit (als grobe Orientierung hatte er sich eine Zeit unter 4 Std. vorgenommen), und konnte es sich daher leisten, auf den letzten 10 Kilometern auch mal kurz an den Stationen eine Pause einzulegen, um ein Gläschen Schilcher oder Welschriesling zu probieren.  Im Ziel in Wies kam er nach 3:39:06 Std. an, was Gesamtplatz 37 der 200 Finisher bedeutete (und wenn man die Statistik wohlwollend liest, dann war er sogar bester deutscher Läufer).
Jürgen war überzeugt, noch selten an solch einem fröhlichen Lauf mit solch tollem Panorama teilgenommen zu haben.  Und auf dem Abschlussfest in Wies war dann auch noch ordentlich was los (die Steirer können richtig gut feiern!). Eine Band spielte auf, und nach zwei weiteren Achtele Schilcher ging er abends zufrieden und erschöpft zurück in seine Pension.

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