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18. Meraner Frühlings-Halbmarathon

Das Thermometer zeigte morgens beim Start bereits 18° als Beate Bauer, Uschi Koesling und Hans Strohmaier in Meran an den Start zum Halbmarathon gingen. Die Strecke führt in einer kleinen Runde zunächst durch die Innenstadt von Meran und dann in einer großen Schleife durch die blühenden Apfelplantagen bis nach Algund und wieder zurück nach Meran. Von dort wird die Runde ein zweites Mal gelaufen. Gegen Mittag war es auf der freien Strecke dann sehr heiß und die Sonne brannte den Läufern auf den Kopf. Besonders auf einem längeren Steigungsabschnitt erreichten die Temperaturen bald bis zu 28° und machten es den Teilnehmern schwer. Von den rund 1600 gemeldeten gingen 190 erst gar nicht an den Start, über 100 gaben auf und die Sanitäter hatten auch im Zielbereich alle Hände voll zu tun.
Beate Bauer und Hans Strohmaier hatten sich diesmal einen gemütlichen Lauf vorgenommen, denn Beate hatte noch ihren in Bestzeit gelaufenen Marathon von Linz in den Knochen und Hans wollte Kräfte sparen für die Mannschaftswertung beim Halbmarathon in Welzheim am 09. Mai. So liefen die beiden in einem für sie angenehmen Tempo und genossen zum ersten Mal so richtig das wunderschöne Bergpanorama und die tolle Zuschauerkulisse. Sogar die Laufschuhe an- und ausziehen konnte Hans noch zwischendrin, als diese ihn zwickten. Eine Zeit zwischen 1:40 und 1:45 hatten die Zwei sich vorgenommen. Am Ende zeigte die Uhr eine Nettozeit von 1:39:45 für die beiden Auenwalder. Also auf den Punkt genau das Ziel erreicht - und das ganz entspannt!
Uschi Koesling hatte recht wenig trainiert im Winter und deshalb größte Bedenken, wie sie den Lauf durchstehen würde. Eine Zeit so um die 2:10 erwartete sie. Trotzdem startete sie mit den 2-Stunden-Pacemakern, die den Lauf flott angingen. Gemeinsam mit den beiden Tempomachern lief sie bis Kilometer 14. Bis dahin hatten sie dann soviel Reserve herausgelaufen, dass sie zum ersten Mal an eine Endzeit sogar unter 2 Stunden dachte. Peter Hellmann, der ohne Anmeldung und ohne Wertung die ersten 8 Kilometer mit ihr gelaufen war, erwartete Uschi dann bei Kilometer 14 und stieg wieder ein, um sie auf den letzten 7 Kilometern noch einmal zu motivieren. Doch bei der Hitze brach sie auf der langen Steigung ziemlich ein, so dass es am Ende wieder doch sehr knapp wurde. Nur mit einem letzten Endspurt über den roten Teppich, das Ziel und die Uhr fest im Blick, schaffte sie es aber noch: 1:59:52 war die offiziell gemessene Nettozeit am Ende. Da konnten auch die Wadenkrämpfe nach dem Lauf ihr Glück nicht mehr trüben - sie war einfach rundum zufrieden.

Die Ergebnisse:

Gesamt   Name Platz AK Nettozeit
512   Beate Bauer 16 W30 01:39:45
513   Hans Strohmaier 23 M55 01:39:45
1079   Uschi Koesling 13 W55 01:59:52

Wenn es interessiert - dies ist die Halbmarathon-Strecke ... 

Vor dem Start in Meran

Die Lauftreffler und ihre Helfer vor dem Start in Meran (Eugen Bühner, Beate Bauer, Hans Strohmaier, Uschi Koesling, Peter Hellmann, Rosi Strohmaier und Karsten Bauer)

Nach dem Lauf begann dann für alle eine schöne Urlaubswoche in Naturns mit vielen Berg-Wanderungen im Meraner Land.

Der Nachmittag nach dem Halbmarathon wurde von Beate Bauer, Uschi Koesling, Karsten Bauer und Peter Hellmann traditionsgemäß auf dem Hofer Hof, hoch über Marling verbracht. Hier spielte gegen Abend auch wieder der Sohn des Hauses auf und die Läufer ließen den Tag gemütlich ausklingen. Irmi Bühner, Rosi Strohmaier, Eugen Bühner und Hans Strohmaier hatten in diesem jahr den Biergarten in Forst gewählt, wo sie es sich unter den schattigen Kastanien gut gehen ließen. Am nächsten Tag wanderten dann alle gemeinsam über den Marlinger Waalweg zur Buschenschänke „Haidenhof“, wo man bei schönstem Sonnenschein im Garten saß. Dienstag folgte eine Wanderung vorbei am Partschinser Wasserfall auf dem Meraner Höhenweg zum Giggellberg, wo „Gerry“, ein feuerroter Ara, der seit zwei Jahren zu den besten Freunden der Lauftreffler zählt, schon wartete. Peter Hellmann und Karsten Bauer holten ihn aus seinem Käfig und beschäftigten sich den ganzen Nachmittag mit dem natürlich begeisterten Vogel. Am Mittwoch wollten dann Eugen Bühner, Peter Hellmann, Uschi Koesling und Beate Bauer die 3018m hohe Kirchbachspitze besteigen. Doch nach dem langen Winter lag noch ziemlich viel Schnee in den Mulden vor dem Gipfel. So drehten Beate und Uschi zusammen mit Eugen auf 2750m Höhe um und nur Peter stapfte weiter durch den Schnee und kam tatsächlich bis zum Gipfel. Die anderen warteten am Schnatzhof auf ihn, wo sie bestens mit Knödeln und Krautsalat versorgt wurden. Der nächste Tag war dann wieder etwas geruhsamer. Auf dem Meraner Höhenweg führte der Weg von Naturns Richtung Katharinaberg zum urigen Dickhof, wo man vor dem Haus die wärmende Sonne und die tolle Aussicht genießen konnte. Freitag war die Woche fast vorbei und Beate und Karsten fuhren schon wieder heim. Die übrigen Lauftreffler hatten sich für verschiedene Programme entschieden – Shopping in Meran oder eine gemütlich Wanderung an einen romantischen Bergsee bei Aschbach standen zur Wahl. Dann war die Woche endgültig vorüber und es hieß Abschied nehmen von Naturns – bis zum Wiedersehen im nächsten Jahr.
 

Hier sind ein paar Fotos von unserer Woche im Meraner Land

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