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12. Internationaler Zugspitz Extremberglauf

Beim diesjährigen Zugspitzlauf waren auch zwei Lauftreffler dabei. Kurt Strohbeck wollte es wissen und ging an den Start dieses Extremberglaufs mit 17,94 Kilometern Länge und 2.235 zu bewältigenden Höhenmetern. Gestartet wird dieser Lauf in Ehrwald und das Ziel liegt auf der Zugspitze. Beate Strohbeck war auch mit von der Partie: sie machte mit beim Zugspitz Nordic Extreme Walking, mit "nur" 16,61 km und 1.836 HM zwar etwas kürzer, aber auch sehr anspruchsvoll. Morgens kurz nach 9 ging es los. Zunächst zwar noch auf einer Teerstraße aber schon mit etlichen steilen Stellen zur Ehrwalder Alm. Oft wird dann aus dem Laufen schon ein "Speed-Bergwandern". Wohl dem, der wie die Walker Stöcke dabei hat. An der Alm ist dann die erste Verpflegungsstelle. Die Speicher werden mit Kohlehydraten und Flüssigkeit gefüllt, bevor es weiter geht. Jetzt auf einem unbefestigten Fahrweg durch Almwiesen hinauf zur Hochfeldern Alm. Ab hier geht's zur Sache: Schmale, steile Bergpfade erfordern volle Konzentration. Hin und wieder muss auch die Hand an den Fels gelegt werden. Vor dem "Gatterl", der Grenze zwischen Deutschland und Österreich ist es mehr ein Klettern als ein Laufen. Im weiteren Verlauf zur Knorrhütte auf 2051m ist immer noch Konzentration gefragt, denn die Gefahr umzuknicken ist auch hier sehr groß. Dahinter, Richtung Sonnalpin, gibt es sogar noch einige Altschneefelder, die überquert werden müssen. Am Sonnalpin-Bahnhof (auf 2576m am Zugspitzplatt) ist die letzte Verpflegungsstation und der Gipfel scheint schon zum Greifen nah. Doch jetzt kommt noch der härteste Teil. Mit extremer Steigung geht es unterhalb der Eibsee Seilbahn das letzte Stück zum Ziel. Gute Bergwanderer benötigen für die gesamte Strecke 6 bis 8 Stunden, Kurt schaffte es in weniger als der Hälfte! Nach nur 3:06:38 Std. war er am Ziel und kam so auf den 6. Platz seiner Altersklasse (gesamt Platz 151 der über 700 Starter). Beate brauchte für die kürzere Walkingstrecke bis zum Sonnalpin rund 25 Minuten weniger. Auch eine tolle Leistung, denn sie war damit die viertschnellste Walkerin!

 

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