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5. Bikemax Marathon

Vier Wochen waren seit dem letzten Mountainbikemarathon unter Auenwalder Beteiligung vergangen. Harte Trainingstage lagen hinter den Bikern und der ein oder andere hatte es wohl leicht übertrieben und musste passen. (die Kollegen brachten die kurzfristige Absage ihres Bikerfreunds Gerd Gruber aber eher mit der Wettervorhersage für Sonntag, d. 18.9. in Verbindung, auch wenn er das Gegenteil beteuerte
Es herrschten dann wie vorhergesagt frische 12°C und Dauerregen, als pünktlich um 10:00 Uhr die beiden verbliebenen Starter Thomas Gerst und Bernd Jope zusammen mit ca. 160 Startern die Marathonstrecke mit 58 Kilometern und 1200 Metern Höhendifferenz in Dahenfeld (Heilbronn) spritzig in Angriff nahmen. Die Bedingungen verlangten vollen Körpereinsatz und alles was jetzt nicht durch eine Regenjacke, überschuhe und den in der Startgebühr erhaltenen Armlingen verdeckt war, konnte sich auf eine ausgedehnte Schlammschlacht einstellen.
Nach einer kurzen Einführungsrunde wurde das Rennen freigegeben. Kurze knackige Anstiege sortierten recht schnell das kompakte Feld. Die Singletrails bergauf und bergab forderten so einiges von den modernen Bikes und den durchnässten Fahrern. Dann, schon nach 7 Kilometern, der erste Zwischenfall: Bernd Jope bemerkte einen deutlichen Luftverlust am Hinterrad. Eine Reparatur war nach packendem Zweikampf in den ersten Downhills unumgänglich. Leichter gesagt als getan, wie auch von dem freundlichen Reporter der Heilbronner Stimme schnell bemerkt wurde. Der stiefelte durch das Dickicht und meinte nur so beiläufig: „nass und schmutzig heut, wie lange dauert eigentlich so ein Reifenwechsel normalerweise? Bitte recht freundlich fürs Foto!“ HAHA - Bernd hatte da wohl ganz andere Gedanken. Mit viel Lehm, Blättern und sonstigem Gestrüpp im Reifen ging es dann nach ca. 15 Minuten weiter. Zu allem überfluss wurde er zwischenzeitlich schon vom Besenteam überrollt und musste als tatsächlich Allerletzter das Feld von hinten wieder aufrollen. Eine unendlich erscheinende Lücke musste überwunden werden, bis im weiteren Verlauf bis die ersten „Opfer“ wieder in Sichtweite kamen. Thomas war da natürlich schon über alle Berge und nicht mehr einzuholen. Eine kurze Erholung brachten die Schotterpisten hinauf auf die Gipfel des Heilbronner Umlandes. Von da an gab es nur noch eine Umschreibung der Strecke: unzählig lange, tolle, schlammige Trails. Zum Abschluss wurde das alles für das gesamte Starterfeld noch mit einem 25%igem Anstieg abgerundet.
Thomas fuhr mit 2:54:31 Std. auf Platz 52 gesamt (18. Senioren II) und Bernd kam – mit leider unaufholbarem Rückstand – in 3:21:23 Std. auf Platz 87 gesamt (27. Senioren I) ins Ziel.

An diesem Sonntag geht’s weiter für unsere Biker und diesmal scheint der Wettergott doch ein Erbarmen mit ihnen zu haben, wenn sie beim 1. Hohberg Bikemarathon in Plüderhausen starten.

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