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6. Gletschermarathon, Pitztal

Während seine Kollegen beim Auenwaldlauf aktiv waren, war Andreas Siegmunds Event der Gletschermarathon im Pitztal, den er Anfang des Jahres bei „irgendeinem Internet-Voting“ gewonnen hatte. 
Eigentlich passte der gar nicht in sein "Laufjahr", zudem noch der Auenwaldlauf an diesem Wochenende gesetzt war. Aber wie sagt der Schwabe dann doch: "wenn´s nix koscht ..."! Enthalten im Paket mit Startgebühr war noch eine übernachtung von Samstag auf Sonntag. So machte sich Andreas dann am Samstagmittag auf den Weg nach Imst in Tirol. Bei insgesamt 260 Marathon-Startern war die Abholung der Startunterlagen recht schnell erledigt. Er entschied sich für den Busshuttle der um 6:45 h von Imst an den Start nach Mandarfen auf 1675 m startete. Auf der Fahrt nach oben waren die einzelnen Kilometermarkierung auf der Straße gut zu erkennen und das flaue Gefühl im Magen – bezogen auf die Länge und die einzelnen Steigungen – wurde immer größer. Oben angekommen, war er noch ins Gespräch mit dem Pacemaker für 3:29:59 h gekommen. Der warnte ausdrücklich vor einem zu schnellen Angehen im Hinblick auf die Steigungen bei KM 26/31 und 40. überpünktlich, um 8:30 Uhr, schreckte der Böllerschuss alle Teilnehmer zum Start auf. Bis zum ersten Kilometer mussten dann gleich ca. 120 Hm bewältigt werden. Danach ging es auf der Bundestrasse direkt schon mal ca. 8 - 9 Km abwärts. Andreas Schnitt hier waren beachtliche 4:08 min/km, also absolut nicht das, was der Pacemaker empfohlen hatte. Aber sei’s drum – er fühlte sich wohl. Bei Km 10 hatte er dann das Tempo doch etwas reduziert auf einen Schnitt von 4:12 min/km. Die Halbmarathonmarke passierte er in 1:28:30 h. Es lief verdammt gut, die Beine spielten diesmal mit, die Anstiege bei KM 26 + 31 konnte er ohne Problem nehmen. Zwischen KM 37 und 40 ging’s nochmal gehörig abwärts und so langsam meldeten sich doch die Oberschenkel mit leichtem Ziehen. Trotzdem konnte er auf den letzten 3 km noch 4 Läufer überholen, die anscheinend total übersäuert waren. Bis dahin hatte er schon nicht mehr auf die Uhr geschaut, umso überraschter war er, als ihm bei KM 41 jemand zurief "super – 3 Stunden!".  Andreas hatte sich eigentlich keine besondere Zeit vorgenommen. Im Ziel angekommen waren die 3:04:17 h als neue Bestzeit dann aber natürlich der Hit. Klar ging es abwärts, aber die 300 Hm nach oben müssen auch erst mal gelaufen werden. Mit seiner Zeit belegte Andreas den Gesamtplatz 20 und Platz 7 der Altersklasse M45
Sein Fazit: Alles in allem ein tolles Wochenende und fast umsonst! Ach ja – und auch der Muskelkater ist beachtlich

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